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Die Teedose

Wissenswertes

Die Chinesische Teekultur

Die Chinesische Teekultur ist ein bedeutender Teil der chinesischen Kultur und die weltweit älteste ihrer Art. Die japanische Teekultur hat ihre Wurzeln in China, wurde aber im Laufe der Zeit unabhängig weiterentwickelt. Auch in China gibt es eine eigene Teezeremonie, die übersetzt Teekunst genannt wird. Nach der massiven Unterdrückung der öffentlichen Teekultur während der Kulturrevolution und der Schließung vieler Teehäuser ist sie heute aber nur noch im Süden und Westen Chinas sowie auf Taiwan wirklich verbreitet. Das Teetrinken hat sich jedoch bis heute unverändert in den Familien erhalten, wobei die meisten Chinesen ausschließlich ungesüßten Grüntee trinken.

 

 

 

Teeanbau und Teesorten
Grünteeblätter und TasseDer chinesische Tee wird vor allem im Süden des Landes angebaut. Der grüne Tee kommt aus den ostchinesischen Provinzen Zhejiang, Anhui und Fujian, der Oolong-Tee aus Fujian oder Taiwan, der gelbe Tee aus Hunan und der rote Tee aus Sichuan und Yunnan.In China unterscheidet man im Wesentlichen sechs Teesorten:

  • Grüner Tee
  • Weißer Tee
  • Gelber Tee
  • Oolong Tee
  • Pu-Erh Tee“ (gepresster Tee)
  • Roter Tee“ (dt. Schwarzer Tee)

Es ist auch durchaus üblich anstatt des Gelben Tees, beduftete Tees (wie etwa Jasmintee) als sechste Sorte einzuordnen

Geschichte

Das Huxinting-Teehaus in Shanghai China ist das Mutterland des Teeanbaus. Wann damit genau begonnen wurde, lässt sich jedoch nicht nachweisen. Sicher ist, dass es bereits im Jahr 221 v. Chr. eine Teesteuer gab. Die chinesische Teezeremonie wurde nie so stark verfeinert und überhöht wie in Japan, dafür ist sie stärker in der gesamten Bevölkerung verwurzelt.Während der Tang-Dynastie (618-907) wurde Tee vom Adel und von Gelehrten getrunken. In dieser Zeit begannen auch die Mönche in buddhistischen Klöstern damit, während ihrer oft stundenlangen Meditationen Tee zu trinken, unter anderem, um wach zu bleiben. Dieser Brauch soll zuerst im Lingyang-Kloster auf dem Berg Taishan eingeführt worden sein und sich von dort ausgebreitet haben. Nach einiger Zeit begannen die Klöster, selbst Tee anzubauen. In der Tang-Dynastie erschien auch das weltweit erste Buch über Tee, das Chajing von Lu Yu, der als Waise in einem buddhistischen Kloster aufwuchs. Er hatte den Beinamen "Der Gott des Tees". In dieser historischen Phase begann der Tee-Export ins Ausland, zunächst nach Korea und Japan.Unter der Song-Dynastie übernahmen die Familien der Oberschicht verstärkt das Teetrinken. Es wurden Teewettbewerbe eingeführt, um die besten Teesorten des Landes zu ermitteln. Gleichzeitig wurde die Kunst des Teekochens verfeinert. In der Zeit der Yuan-Dynastie breitete sich der Tee in der gesamten Bevölkerung aus. Während der Ming-Dynastie begründete dann Zhu Quan, der 17. Sohn des Ming-Kaisers Hongwu, der ein zurückgezogenes Leben als Einsiedler führte, eine neue Schule der Teekunst.Früher gab es auch sehr viele öffentliche Teehäuser in China, die jedoch während der Kulturrevolution schließen mussten. Heute gibt es in den Städten wieder welche. Unter Mao Zedong flohen neben Intellektuellen auch viele Teemeister nach Taiwan. In den chinesischen Familien ist die Teekultur deshalb heute nur noch in rudimentärer Form erhalten.

Quelle: Wikipedia -
http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Teekultur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 














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